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Masuren, Giżycko, Wilkasy-Zalesie, See Tajty

Masuren – das ist zweifellos das schönste und touristisch attraktivste Gebiet von Polen

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Gizycko (Lötzen)

Gizycko, früher Lötzen (ca. 30.000 Einwohner) liegt auf der Landenge zwischen dem Niegocin-See (Löwentinsee) und dem Kisajno-See (Kissain-See).

Gizycko - oder wie die Stadt früher hieß: Lötzen - ist neben Mikolajken ein weiteres Zentrum Masurens. Manche behaupten auch, dass Gizycko die eigentliche Wiege Masurens sei.

Die Stadt Gizycko ist mit seinen Seen und seiner lieblichen Hügellandschaft typisch für diesen nordöstlichen Landstrich Polens. Genau auf einer schmalen Landenge zwischen den gro§en Seen Niegocin (Löwentinsee) und Kisajno (Kissainsee), wurde die Ortschaft bereits von den Pruzzen durch eine kleine hölzerne Wehranlage befestigt. 1283 hat der Deutsche Ritterorden den Ort erobert und 1340 mit einer Burg versehen. Diese Burg erhielt den Namen Lötzen oder wie man damals schrieb Leczenburg. Daher stammen auch die ursprünglichen Namen der Stadt, im deutschen Lötzen und im polnischen Lec.

Gizycko war immer bereits eine Grenz- und Festungsstadt. Bis zur Mitte des 20. Jahrhundert erlebte die Region eine blutige und durch Vertreibung und Umsiedlung eine wechselhafte Geschichte.

Sehenswert ist die, nach Entwürfen des großen Berliner Baumeister Karl Friedrich Schinkel errichtete, heute noch evangelische Kirche von 1827.

Neben der Kirche ist die Drehbrücke über den Lötzener Kanal von Bedeutung. Ein besonderes Bauwerk des 19. Jahrhunderts, von dem es dieser Art nur noch ein weiteres Exemplar in Europa gibt. Zu erwähnen sind auch die gut erhaltenen Bürgerhäuser aus der Jahrhundertwende.

Darüber hinaus ist man derzeit bemüht die Festung Boyen, benannt nach dem gleichnamigen preußischen General von Boyen, zu erhalten und zu restauriere.


Die Feste Boyen ist ein interessantes Militärbauwerk aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert. Errichtet ist es im Grundriss eines unregelmäßigen Mehrecks und hat kilometerlange Wälle und Mauern.

Mehrere Clubs und Kaffees sowie eine Freilichtbühne und eine Jugendherberge sowie das geplante Heimatmuseum sorgen heute für eine friedliche Nutzung der Militäranlage.

Von besonderem Interesse ist auch der noch erhaltene und mehrmals umgebauten Teil des ehemaligen Ordensschloss aus dem 15. Jh.

Gizycko bietet dem heutigen Touristen viele Möglichkeiten des Wassersports. Segeln, Surfen, Kanufahrten sind beliebte Sommerfreizeitbetätigungen.

Von Gizycko startet aber auch die „Weiße Flotte“. Besonders beliebt sind die Schiffsfahrten rund um die Kormoraninseln oder zu den Brutplätzen vieler wilder Schwäne. Tagesfahrten über die Seen und durch die Verbindungskanäle nach Mikolajken und zurück sind erholsame Erlebnisse für Jung und Alt.

ATTRAKTIONEN IN DER UMGEBUNG:

In Gizycko (ca. 5km) sind das: Kanal-Drehbrücke in Gizycko, Burg Boyen, Kreuzritterburg, Konzerte in der Ev. Kirche